Isabel Carrillo von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen eröffnet offiziell den umgebauten Kieztreff und schneidet ein rotes Band durch.
Isabel Carrillo von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen eröffnet offiziell den umgebauten Kieztreff.


Einen Tag vor Nikolaus fand in der Thermometersiedlung eine XXL-Bescherung statt: Der neu gestaltete und sanierte Kieztreff wurde offiziell der Nachbarschaft übergeben. Die Räume sind heller geworden und bieten mehr Platz.


Die tatsächlichen Raumgröße ist zwar gleich geblieben, aber es gab Veränderungen und Verschiebungen: Die Bühne in der Mitte des Raumes fiel weg, dafür wurden die Küche und der Bereich hinterm Tresen vergrößert. Eine große weiße Schrankwand bietet nun Stauraum, wodurch andere Stellflächen entlastet werden. Zusätzlich wurde ein kleiner Raum abgeteilt, so dass zukünftig zwei Veranstaltungen parallel stattfinden können. Gänzlich neu gemacht wurden die Toiletten. Alle Bereiche sind jetzt gut erreichbar und barrierefrei.

Finanzierung aus dem Baufonds des Programms Sozialer Zusammenhalt
Finanziert wurde der Umbau aus dem Baufonds des Programms Sozialer Zusammenhalt. Aus dem Fonds werden Projekte ab 50.000 Euro gefördert, die der nachhaltigen Stabilisierung und Entwicklung in den Quartiersmanagementgebieten dienen. Welche Projekte umgesetzt werden, entscheiden die Bewohnerschaft, die Bezirksämter und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. In der Thermometersiedlung wurden und werden verhältnismäßig viele Baufonds-Projekte realisiert: die Sanierung des Bestandsgebäudes KiJuNa, der Neubau des Gemeindezentrums Petrus Giesensdorf, die Qualifizierung und Aufwertung des Stangenpfuhls sowie die Neugestaltung des Gartens und des Spielplatzes hinterm Kieztreff.


Der Kieztreff ist ein Ort, an dem sich die Nachbarschaft treffen kann.

Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zeigte sich auf der Einweihungsfeier auch über das Tempo zufrieden: „Es passiert viel in der Thermometersiedlung. Und ich bin überrascht, dass alles so schnell umgesetzt werden konnte.“ Im Fall des Kieztreffs habe es eine Besonderheit gegeben: „Normal ist ja, dass man erst das Haus, dann den Garten fertigstellt. Beim Kieztreff war es umgekehrt.“
Begleitet wurde Ralf Hirsch von Isabel Carrillo, die in der Senatsverwaltung für die Mittelvergabe zuständig ist. Frau Carrillo zerschnitt das rote Band und übergab den Kieztreff an das Team und die Nachbarschaft.

Lob für das Team
Jonas Haupt, stellvertretender Geschäftsführer des Stadtteilzentrums Steglitz e.V., dem Träger des Kieztreffs, bedankte sich bei der Senatsverwaltung, dem Bezirk und dem Quartiersmanagement für deren Unterstützung beim Umbau. Vor allem aber lobte Haupt die Mitarbeiter*innen und die ehrenamtlichen Helfer*innen. Es sei keine einfache Zeit gewesen, aber es habe sich gelohnt: „In den letzten Jahren hat sich hier vieles verbessert, das Team ist gewachsen.“ Auch Geschäftsführer Thomas Mampel hob die Rolle des Teams hervor. „Der Kieztreff“, so Mampel, „wird in der Nachbarschaft geliebt, das Team wird wertgeschätzt.“

Quartiersmanagerin Anni Fomferra verwies anschließend auf die soziale Funktion des Kieztreffs: „Die Nachbarschaft soll ja zusammenhalten und dafür braucht man Orte wie den Kieztreff. Wir freuen uns, dass der Ort jetzt in die Nachbarschaft strahlen kann. So wie das ganze Team.“

Text/Fotos: Webredaktion, M. Hühn, 2025
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